Irene Abrigo, Violine

Als Preisträgerin des Respighi Prize 2015 machte die junge Geigerin ihr Carnegie Hall Debut im Jahre 2016 mit dem Chamber Orchestra of New York. Sie führte dabei das Geigenkonzert „Black, White and in Between“ von Dirk Brossé als NY Premiere auf. Im Jahre 2016 spielte sie in Brasilien als südamerikanische Erstaufführung Respighis 1. Violinkonzert. Im selben Jahr hatte sie ihr Debut mit dem Westtschechischen Symphonieorchester in Prag mit Mozarts Violinkonzert Nr. 5. Im Jahre 2019 wurde ihre Interpretation von Vivaldis Vier Jahreszeiten in der Carnegie Hall mit einer Standing Ovation gefeiert. Sie spielt regemässig an Festivals und in Konzertreihen in ganz Europa. 

 

Zutiefst überzeugt von der sozialen Aufgabe und Verantwortung der Künste gründete Irene Abrigo im Jahre 2015 den Verein POURQUOIPAS, welcher sich neben der Organisation von Konzerten und Meisterkursen vornehmlich um musikalisch-künstlerische Projekte kümmert, die einen bewussten sozialen Auftrag wahrnehmen. Ihre Faszination für Niccolò Paganini mündete im Projekt „Niccolò Paganini - Le Mystère“: eine ganzstündige Entdeckungsreise mit abschliessendem Konzert rund um Wahrheiten und Mysterien über das Leben des Komponisten.

 

Nach ersten Geigenstunden im Alter von 4 Jahren an der Aosta Suzuki School studierte sie mit Marie-Annick Nicolas in Genf, mit Pierre Amoyal in Lausanne und Salzburg sowie mit Corina Belcea in Bern. Wichtige Einflüsse erhielt sie an Meisterkursen bei Zakhar Bron, Thomas Füri, Itzhak Rashkovsky, Viktor Pikayzen, Mayumi Seiler und Benjamin Schmid. Dank einer Dissertation über Niccolò Paganini verfügt sie zudem über einen Doktorabschluss in Kunst, Literatur und Performance (DAMS) von der Universität in Turin.

 

Seit dem Jahr 2021 ist sie Gründerin und künstlerische Leiterin des Lucignano Musikfestivals in der Toscana (Italien). Sie spielt eine Geige von Giovanni Battista Guadagnini, Mailand 1758, die ihr freundlicherweise von einer Privatperson zur Verfügung gestellt wird.

 

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