Irene Abrigo, Violine

Als Preisträgerin des Respighi Prize 2015 machte die junge Geigerin ihr Carnegie Hall Debut im Jahre 2016 mit dem Chamber Orchestra of New York. Sie führte dabei das Geigenkonzert „Black, White and in Between“ von Dirk Brossé als NY Premiere auf. Im Jahre 2016 spielte sie in Brasilien als südamerikanische Erstaufführung Respighis 1. Violinkonzert. Im selben Jahr hatte sie ihr Debut mit dem Westtschechischen Symphonieorchester in Prag mit Mozarts Violinkonzert Nr. 5. Sie hatte mehrere Stücke uraufgeführt, darunter die "Infal's Songs" für Solovioline von Antonmario Semolini, welche ihr gewidmet sind, sowie Kammermusikwerke von Richard Dubugnon und Xavier Dayer. 2020 nimmt sie ihr Debütalbum für Naxos mit dem Respighi Poema Autunnale und dem Concerto Gregoriano für Violine und Orchester auf.

 

Nach ersten Geigenstunden im Alter von vier Jahren an der Aosta Suzuki School studierte sie mit Marie-Annick Nicolas in Genf, mit Pierre Amoyal in Lausanne und Salzburg sowie mit Corina Belcea in Bern. Wichtige Einflüsse erhielt sie an Meisterkursen bei Thomas Füri, Itzhak Rashkovsky, Viktor Pikayzen, Benjamin Schmid, Mayumi Seiler und Zakhar Bron. Zutiefst überzeugt von der sozialen Aufgabe und Verantwortung der Künste gründete Irene Abrigo im Jahre 2012 den Verein POURQUOIPAS, welcher sich vornehmlich um musikalisch-künstlerische Projekte kümmert, die einen bewussten sozialen Auftrag wahrnehmen. Dank einer Dissertation über Niccolò Paganini verfügt sie zudem über einen Doktorabschluss in Kunst, Literatur und Performance (DAMS) an der Universität in Turin. Sie spielt dank einer grosszügigen Leihgabe eine Geige von Giovanni Battista Guadagnini, Mailand 1758.

 

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