Rosanne Philippens, Violine

Die 1986 in Amsterdam geborene Geigerin begann mit drei Jahren das Geigenspiel und folgt ihrer Leidenschaft so konsequent und kommunikativ, dass ihre Hörer sofort mitgerissen werden. Vielleicht entfaltet sich die Begeisterung aber auch wegen Rosanne Philippens‘ besonderer Mischung von perfekter Technik – ihr Studium am RoyalConservatory of The Hague schloss sie 2009 summa cum laude ab – großer Offenheit und stetem Streben sich weiterzuentwickeln: So zog die Geigerin im Anschluss ans holländische Studium weiter nach Berlin und erlangte 2014 an der Hochschule für Musik Hanns Eisler den Master ebenfalls mit höchsten Auszeichnungen und gewann den Nationaal Vioolconcours im Amsterdamer Concertgebouw 2009 sowie den internationalen Violinwettbewerb Freiburg 2014. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Yannick Nézet-Séguin, Lawrence Foster, Michel Tabachnik und Xian Zhang und spielte als Solistin u. a. mit dem Netherlands Radio Philharmonic Orchestra, the Rotterdam Philharmonic, Barcelona Symphony Orchestra, Stuttgart Philharmoniker, dem Jerusalem Symphony Orchestra, dem Philharmonischen Orchester Freiburg. In der Saison 2017/18 trat sie bei Konzerten und Tourneen, dem Netherlands Radio Philharmonic Orchestra, dem Orchestra International de Genève, der Amsterdam Sinfonietta, dem Symphonieorchester St. Gallen auf; zudem ist sie zum Midsummer Music Festival in Reykjavik nach Island und zum Voice of Music Festival nach Israel und zum ID-Festival nach Berlin eingeladen.

 

Immer an Austausch interessiert, ist Rosanne Philippens kammermusikalisch sehr aktiv, mit Musikern wie Guy Braunstein, Janine Jansen, Torleif Thedéen, Amihai Grosz, Julien Quentin, Itamar Golan, Vilde Frang und Nicolas Altstaedt auf Festivals in Deutschland, der Schweiz, Schweden, Israel und England. Die Niederländerin spielt auf Empfehlung von Janine Jansen die Barrere-Stradivari (1727) dank der grosszügigen Förderung der Elise Mathilde Foundation mit einem Bogen von Francois Tourte. Förderer sind für Rosanne auch ihre Lehrer, wie Anneke Schilt, Coosje Wijzenbeek, Vera Beths und Ulf Wallin, mit denen sie sich auch weiterhin austauscht. Kommunikation prägt auch die Konzepte von Rosanne Philippens Einspielungen: Im Herbst 2017 ist bei Channel Classics mit Prokofjews Zweitem Violinkonzert, der Solo Sonate und Five Melodies ihre vierte Einspielung erscheinen. Nach Dedications (2016), einem Album in dem sie ausgehend von Ysaÿe die Widmungen von Komponisten für andere Tondichter wie Fauré, Kreisler und Saint-Saëns verfolgte, Myth (2015) mit Werken von Szymanowski und Strawinsky und Rhapsody (2013), in der sie den Dialog zwischen Ravel und Bartók eröffnet hat.

 

www.rosannephilippens.com