Sebastian Braun, Violoncello

Sebastian Braun (1990) wurde in Winterthur (Schweiz) geboren. Im Alter von fünf Jahren erhielt er am Konservatorium Winterthur seinen ersten Cellounterricht bei Emanuel Rütsche.
Er begann im Sommer 2006 sein Musikstudium an der Hochschule der Künste Bern. Ab 2007 studierte er bei Conradin Brotbek an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart, wo er sein Bachelor-Studium 2011 mit Auszeichnung abschloss. Später setzte er seine Studien bei Thomas Demenga an der Musikakademie Basel fort, an der er seinen Master of Performance und den Master Pädagogik mit Höchstnote abschloss. Sebastian Braun war Mitglied des Gustav Mahler Jugendsinfonieorchesters, des Sinfonieorchester Basel und wirkte in mehreren Orchestern und Ensembles mit, so auch als Solocellist des Kammerorchesters Basel, der Chamber Academy Basel, und der "Chaarts" Chamber Artists. Er war Cellist des Schnitzler Quartetts, mit dem er mehrere Rundfunk CD-Produktionen für den Westdeutschen Rundfunk einspielte und im In- und Ausland konzertierte. Als gefragter Kammermusiker tritt er regelmässig an verschiedenen Festivals auf so unter anderem an den Ludwigsburger Schlossfestspielen, am Montreux Jazz Festival, auf Schloss Elmau, am Festival "label suisse", der Schubertiade des "Espace 2", den Schlosskonzerten Thun und vielen weiteren.

 

Als Solist konzentierte er unter anderem mit dem Sinfonieorchester Basel mit Ernst Blochs „Schelomo“ unter der Leitung von Lorenzo Viotti, der Basel Sinfonietta, dem Ensemble Diagonal mit Ligeti‘s Cellokonzert unter der Leitung von Jürg Henneberger und dem „Northern Symphony Orchestra“ unter der Leitung von Fabio Mastrangelo im „Music Hall Theater“ in St. Petersburg. Sebastian Braun ist Cellist des Kaleidoscope String Quartet und des Trio Eclipse, mit welchem er einen 3. Preis International Chamber Music Competition Osaka und einen 2. Preis am Orpheus Swiss Chamber Music Competition gewann. Zudem ist das Trio Stipendiat und Preisträger des Migros Kulturprozent Kammermusikwettbewerbs.
Im Frühjahr 2016 gewann er den ersten Preis beim renommierten internationalen Domnick Cello Wettbewerb für neue Musik in Stuttgart und ist Stipendiat des Migros- Kulturprozent, des Rahn Kulturfonds, der Stiftung Basler Orchester-Gesellschaft und der PE-Förderungen in Mannheim. Durch eine grosszügige private Leihgabe spielt Sebastian Braun auf einem Cello von "Carlo Giuseppe Testore" fecit in Milano 1692.