Ursina Maria Braun, Composer & Artist in Residence (Violoncello)

– Cellistin und Komponistin – ist vielseitig und kreativ unterwegs: Auf dem modernen wie dem Barockcello, als Solistin, als Kammermusikerin, im Orchester sowie als Komponistin. Sie zeichnet sich als ausdrucksstarke, historisch informierte und eigenständige Musikerin aus; letzteres gilt insbesondere auch für ihre kompositorische Tätigkeit.

Zu Ursina Maria Brauns KammermusikpartnerInnen und MitmusikerInnen gehören u.a. Lorenza Borrani, Kit Armstrong, Alexander Lonquich, Denes Varjon, Florian Birsak, Alfredo Bernardini und Reinhard Goebel mit denen sie u.a. im Teatro della Pergola in Florenz, der Wigmore Hall in London, der Grazer Styriarte, den Suoni delle Dolomiti und den Thüringer und Ansbacher Bachwochen auftritt.

Ursina Maria Braun spielt regelmässig beim Concentus Musicus Wien und als gelegentliche Zuzügerin im Chamber Orchestra of Europe und im Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Ihr Herzensanliegen ist das Projekt Spira Mirabilis mit dem sie – als inspirierende Stimmführerin und Kammermusikerin – an prominenten Konzertorten konzertiert (u.a. Scala Milano, Queen Elizabeth Hall London, Aldeburgh-Festival, Paris).
Ihr Studium begann Ursina Maria Braun bei Thomas Grossenbacher in Zürich, setzte es bei Clemens Hagen und Heinrich Schiff in Salzburg und Wien fort, um nach dessen Tod bei ihrem früheren Lehrer Clemens Hagen abzuschliessen. Bei Reinhard Goebel bildet sich Ursina Maria Braun im Bereich der Historischen Aufführungspraxis weiter.

Während ihres Studiums erspielte sie sich den ersten Preis am internationalen Concorso Enrico Mainardi in Salzburg (2012); sie ist Bachpreisträgerin des internationalen Bachwettbewerbs Leipzig (2016), wo sie auch mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde sowie Preisträgerin des Wettbewerbs des Migros Kulturprozents 2016. Im Sommer 2021 wurde sie am rennomierten Musica Antiqua Wettbewerb in Brügge mit dem 2. Preis ausgezeichnet.

Nachdem Ursina Maria Braun für ihre Kompositionen zahlreiche Preise an Schweizer Jugendwettbewerben gewann, wurde ihr Werk „Das etwas andere Schlaraffenland“ von den 12 Cellisten der Berliner Philharmonikern in der Berliner Philharmonie aufgeführt. Es folgten weitere Aufträge u.a. vom Musikkollegium Winterthur (für ein Orchesterwerk sowie ein Streichquartett für das Winterthurer Streichquartett) und von Solisten des Chamber Orchestra of Europe.