Roberto González Monjas, Violine

Der Geiger und Dirigent Roberto González-Monjas, der 1988 im spanischen Valladolid geboren wurde, studierte bei Igor Ozim an der Salzburger Universität Mozarteum und bei David Takeno an der Londoner Guildhall School of Music and Drama. Er war Konzertmeister beim Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom und beim Musikkollegium Winterthur, das ihn mit Beginn der Saison 2021/22 als Chefdirigenten verpflichtet hat. Ausserdem leitet er das schwedische Kammerorchester Dalasinfoniettan und arbeitet mit Klangkörpern wie dem Mozarteumorchester und der Camerata Salzburg, dem Lahti Symphony Orchestra, dem Belgian National Orchestra, dem Orchestre National Bordeaux Aquitaine, dem Or-questa Sinfónica de Galicia oder dem Malaysian Philharmonic Orchestra zusammen. Als Geiger interpretiert Roberto González-Monjas ein breites Repertoire, das sich vom Barock bis zur Gegenwart erstreckt. Regelmässig tritt er mit den Berliner Barock Solisten auf, so in der aktuellen Spielzeit als Solist in Bachs Brandenburgischen Konzerten. Zu seinen musikalischen Partner*innen zählen überdies die Geigerin Lisa Batiashvili, die Sänger Ian Bostridge und Thomas Quasthoff sowie Kit Armstrong, Alexander Lonquich, Fazıl Say, Sir András Schiff, Daniil Trifonov und Yuja Wang am Klavier. Gemeinsam mit dem Dirigenten Alejandro Posada gründete er 2015 die Non-Profit-Organisation Iberacademy, die sich die nachhaltige Förderung der musikalischen Ausbildung in Lateinamerika zum Ziel gesetzt hat. Auf CD veröffentlichte Roberto González-Monjas, der als Professor für Violine an der Londoner Guildhall School unterrichtet, u. a. Bachs Brandenburgische Konzertemit den Berliner Barock Solisten und Reinhard Goebel sowie Serenaden von Mozart und Schoeck mit dem Musikkollegium Winterthur. Er spielt auf der «Filius Andreae»-Violine von Giuseppe Guarneri aus dem Jahr 1710, deren Ankauf fünf Winterthurer Familien ermöglichten und die ihm durch die Rychenberg-Stiftung zur Verfügung gestellt wird.